Tommis Heliseiten
  Über mich
 
"Ich bin Thomas Wysocki, 1960 geboren in Kassel, habe Informatik studiert  und wohne seit nunmehr 30 Jahren in Dortmund. Ich bin verheiratet, habe einen 10jährigen Sohn und arbeite bei der RWE IT.

Zum Hubschrauberfliegen bin ich im Sommer 2006 gekommen. Mich haben schon immer ferngesteuerte Modelle interessiert. Als Kind war sowas ja unerschwinglich, aber als Jugendlicher habe ich mir mal ein ferngesteuertes Auto mit Elektromotor gekauft. So richtig lange Spass hat mir das auf dem Boden aber nicht gemacht und so dachte ich, dass es was zum Fliegen sein sollte.

Mein erster Kauf eines Elektro-Hubschraubers bei Ebay war ein ziemlicher Reinfall. Das Teil flog kaum eine Minute und war fast nicht zu steuern. Hier ein Bild von diesem ersten Heli:

Ich liess mich nicht entmutigen und so hab ich bei Conrad einen Koaxialheli erworben, den Reely:

Mit dem hab ich einige Zeit Spass gehabt und auch einige Rotorblätter kaputtgeflogen. Nach ein paar Monaten wurde aber auch dieser Heli langweilig. Insbesondere die Windanfälligkeit und das doch langsame Steuerverhalten waren der Grund, warum ich mich wieder nach was Neuem umschaute.

Im Modellbauladen riet man mir zum Kauf eines Simulators und anschliessend einem richtigen Heli. Also kaufte ich mir eine FX-18 und den Reflex Simulator und habe ordentlich am PC geübt. Plan war, über den Winter zu üben und im Frühjahr 2007 dann einen Robbe Spirit Li zu kaufen.
Dann hat aber doch nach kurzer Zeit die Ungeduld gesiegt und ich habe einen Walkera DF36 gekauft:

Nun begann eine harte Schule. Ich baute mir ein Trainingsgestell und habe Schweben geübt. Leider gab es im Laufe der Zeit doch einige Unfälle und so lernte ich, dass man beim Helifliegen nicht nur fliegen darf, sondern auch reparieren und basteln muss. Das war erst ein notwendiges Übel, machte aber mit wachsender Erfahrung auch irgendwann Spass.

Man soll sich ja weiterentwickeln und so stand der Kauf eines neuen Helikopters bald ins Haus. Ganz aus Alu sollte er sein, schick aussehen und gut zu fliegen sein. Die Wahl fiel auf den CNC Deluxe Ronin.

Der Zusammenbau aus Einzelteilen ist mir mit Unterstützung eines guten Freundes, dem Thomas,  einigermassen geglückt. Leider haben mich meine Kenntnisse bzgl. Programmierung der FX-18 dann doch verlassen. Ich hab das alles nicht kapiert, Expo, Dual Rate, Pitchkurve, Gaskurve... Was ein Haufen Fachbegriffe und keinen blassen Schimmer.

Mein Freund Thomas kannte sich zumindest mit der Graupner MX-12 aus und so hab ich mir die dann gekauft. Die einfachere Menüführung und die Unterstützung durch ihn war dann der Erfolgsfaktor, dass der Ronin ans Fliegen kam.

Den Winter über habe ich dann Heckschweben geübt und so manche Welle verbogen und Rotorblatt zerschreddert. Aber wenn man schon so weit durchgehalten hat, muss man einfach weitermachen.

Ich habe dann im Frühjahr 2007 den Sascha kennengelernt, der mich von Align und den T-Rexen überzeugt hat. So kam ein T-Rex 450 XL CDE ins Haus, den ich diesmal ganz alleine aufgebaut und eingestellt habe:

Später kam auch noch ein weiterer T-Rex 450 dazu, ein SE V2 ganz in Alu:

Heckschweben ging jetzt schon ganz gut und so habe ich meine Flugkünste um Seitenschweben und Nasenschweben erweitert. Das war ein schwieriger, aber wichtiger Schritt in Richtung Rundflug.
Im Mai 2007 war es dann soweit: mein erster Rundflug. Ich bin eine noch ziemlich zittrige Acht geflogen und das Adrenalin war auf dem Höhepunkt nach der ersten Runde. Alles war gutgegangen und ich fühlte mich großartig. Ich habe dann noch viele Male Rundflug geübt und auch Kreise in beide Richtungen trainiert. Ab und zu gab es noch Abstürze und Bruch, aber das Eis war gebrochen.

Im Frühsommer meinte Sascha, dass es jetzt Zeit für mich wäre, Loopings zu lernen. Ich war genauso aufgeregt wie vor dem ersten Rundflug und wenn wir nicht per Lehrer/Schüler-Kabel geflogen wären, hätte ich mich das nicht getraut. Die ersten Loops waren natürlich eher Überschläge, aber was bedeutete das schon.

Dann kam mein erster großer Heli, ein T-Rex 600 Elektro. Auch den habe ich als Bausatz gebaut und eingestellt. Allein die Haube hat die Größe von meinem 450er, absolut beeindruckend. Hier ein kleiner Größenvergleich::

Fliegerisch war der 600er ein echter Sprung. Der Heli liegt super ruhig in der Luft, Wind macht kaum was aus. Erst wollte ich ganz vorsichtig damit fliegen, aber dann hab ich gleich beim ersten Flug einen Looping eingebaut.

Ich hab dann noch Rollen gelernt und Stall Turns und mittlerweile bin ich schon ziemlich schnell unterwegs.

Der Lehrplan für 2008 waren Rückenflug, Autorotation und ein paar neue Kunstflugfiguren. Das hat soweit alles geklappt.
Aber auch einige Crashs waren nicht vermeidbar. So bin ich mit dem 600er abgestürzt, weil er auf einmal keine Steuerbefehle mehr annahm. Auch nach Reparatur hatte ich immer wieder Störungen. Deshalb habe ich umgesattelt auf eine 2,4GHz Spektrum und seitdem hab ich keine Probleme mehr damit. Mit meinem 450er bin ich auch einmal abgestürzt. Da war ich aber selbst schuld, hab die Fluglage nicht mehr erkannt.

Seit kurzem steht auch noch ein zweiter 600er im Rennstall. So hab ich immer einen Reserveheli.

2009 hat sich in meinem Rennstall einiges verändert. Noch in der Hallensaison ist ein T-Rex 250 dazugekommen. Der ist recht agil, aber genau richtig für die Sporthalle.

Der "alte" 600er wurde in einen Hughes 500 Rumpf eingebaut. Das ist somit mein von den Maßen größter Heli.

Und dann ist im Mai noch ein ganz anderes Modell dazugekommen, der RoXXter 33 von LF-Technik.

Hier musste ich die doch etwas ramponierte Haube reparieren und neu lackieren, der Heli war gebraucht gekauft. Der RoXXter fliegt sich ganz anders als die Align-Helis und baut sehr schnell Geschwindigkeit auf. Das hat mein fliegerisches Können soweit erstmal wieder ordentlich gefordert, so schnell und agil war ich bis dato noch nicht unterwegs.

Im Winter habe ich mit dem 250er und dem 450er Rückwärtsflug geübt. War ein super Projekt für die dunklen, kalten Tage, mittlerweile fliege ich sicher Rückwärtsachten. Ausserdem habe ich mir den Blade mSR gekauft, der prima im Wohnzimmer und in der Sporthalle fliegt.


Anfang 2010 habe ich meinen Reserve-600er gegen einen Logo 500 getauscht.


Der Logo ist ein super Heli, der genau zu meinem bevorzugten Flugstil passt.

2010 stehen Rückwärtsflug draussen und Kunstflugfiguren wie Looping und Rolle auch rückwärts auf dem Lernplan. Das hat soweit alles geklappt, und noch einige Figuren mehr.

Bezüglich meiner Helis hat sich auch einiges getan. Der RoXXter ist verkauft, der Blade mSR auch. Den Logo und den T-Rex 600 hab ich auf paddellos umgebaut, Align 3G im 600er, V-Stabi im Logo.


Die Flugeigenschaften haben sich dadurch nochmal stark verbessert, was man auch an meinem jetzigen Flugstil sehen kann.

2011 war ein wichtiges Jahr für meine Helikarriere. Im Februar habe ich mir meinen ersten 90er Heli, den Henseleit TDR, gekauft. Außerdem habe ich meine Flugfähigkeiten nochmal ergänzen können, so dass ich nun sicheren Flug in allen Lagen (Vorwärts, Rückwärts, Rücken-vorwärts und Rücken-rückwärts) kann. Einige Kunstflugfiguren sind auch dazugekommen. Ein paar Helis haben meinen Hangar verlassen, der 600er und der 250er T-Rex. Als Hallenheli ist der kleine Blade mCP X dazugekommen.

In den einschlägigen Internet-Foren bin ich auch ab und zu dabei unter dem Namen Tommi.

Ich wünsche Euch allen alles Gute und den anderen Helipiloten unter Euch viel Spass und stets eine Handbreit Luft unter dem Heli.

Thomas
 
   
 
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